10 Gründe für einen Hund – Teil 1

Dies ist der erste Teil unserer Artikelserie „10 Gründe für einen Hund“. Wir listen hier die Gründe auf, aus welchen wir unsere Hunde lieben. Die Punkte sind nicht allzu ernst zu nehmen.

1.) Du bist nicht mehr allein.

Freitagabend, allein zu Haus, Kerzenschein und du freust dich darauf, den Abend auf der Couch zu verbringen. Aus dieser Vorstellung wirst du spätestens dann gerissen, wenn der Pizzabote klingelt, dein Hund aufschreckt, mit atemberaubender Geschwindigkeit und wedelndem Schwanz Richtung Tür jagt – als würde er ein riesengroßes Paket voller Leckerlis erwarten.

2.) Du hast einen treuen Weggefährten.

bordeaux-961875_640Welche*r Hundebesitzer*in kennt die Situation nicht, du läufst Seite an Seite mit deinem Hund durch die Straßen und, egal was du machst, dein Hund läuft die ganze Zeit brav „bei Fuß“… außer ihr trefft auf einen anderen Hund …oder es gibt etwas zu erschnüffeln …oder es befindet sich eine Wiese in der Nähe …oder ein*e Radfahrer*in fährt vorbei …oder ein*e Fußgänger*in läuft vorbei …oder es liegt etwas auf dem Boden …oder… aber sonst schenkt dir dein Hund seine ungeteilte Aufmerksamkeit.

3.) Du lernst neue Leute kennen

„Ohhh, ist der süß!!!“, gleich darauf folgen Patschefinger oder faltige Hände, die sich in dem weichen Fell deines Welpen vergraben – was für ein, zwei Tage noch schön war, wird für den*die Welpenbesitzer*in schon nach kurzer Zeit zur Qual. Gib es zu, anfangs hast du es noch genossen, aufgrund deines Hundes im Mittelpunkt zu stehen. Aber dann, wenn deine Antworten zu einer Art Mantra geworden sind (‚das ist ein Mops, 14 Wochen, er heißt Sam und wird noch größer‘), wenn du nicht in Ruhe Bus fahren kannst, ohne in ein Gespräch verwickelt zu werden, merkst du, dass das vielleicht doch noch nicht alles ist.

3.) Du stehst im Mittelpunkt

Du bist der Hit, wenn du auftauchst, Menschen verdrehen verliebt die Augen, wenn du vorbeiläufst, aus allen Ecken flüstert es, wie süß er oder sie doch sei, dir wird hinterhergeschaut… doch du begreifst -spätestens nachdem dein Besuch nur noch Augen für das kleine, süße, mit dem Schwanz wedelnde Wesen zu haben scheint und zu dir nur noch ein beiläufiges „Hallo“ über die Lippen bringt- dass die Vergötterungen vielleicht doch nicht alle dir galten…

4.) Du besitzt eine treibende Kraft, die dich (heraus-)fordert

dog-jumps-on-pole-662707_640Draußen schmilzt der Schnee, die Kälte zieht sich langsam zurück, nach einem ausgiebigen Spaziergang steht dir der Sinn nur noch nach einer Tasse Heiße Schokolade und einem guten Buch. Doch bis du es in deinen Lieblingssessel geschafft hast, gilt es, deine Kreativität noch unter Beweis zu stellen. Alte mathematische Grundkenntnisse und eine gute Prise logischen Denkens sind nun gefordert, wenn du dir folgende Fragen stellst: Wie kriege ich den Hund in die Dusche und vermeide dabei möglichst viele Pfotenabdrücke auf dem frisch gewischten Boden? Wie bleibt mein Hund bei Laune und in der Badewanne sitzen, bis ich das Handtuch geholt habe? Wie kann ich gleichzeitig meine Jacke und das Hundegeschirr ausziehen, während der Besuch an der Tür klingelt, das Telefon schellt und an meinen Schuhen der halbe Waldboden klebt?

5.) Du siehst die Welt mit Hundeaugen

Abgesehen davon, dass Hunde ungefähr so viel sehen, wie ein rotgrün-farbenblinder Mensch, so ist die Zeit deiner beinahe sorglosen Spaziergänge wohl dann vorbei, wenn dir die leckeren nassen Taschentücher, Mandarinenschalen, Pfützen und Haufen undefinierbarer Farben und Formen, Äste, Rindenmulch und leere Joghurtbecher auf den Gehwegen der Stadt auffallen. Und du dich fragst, wie doof Menschen eigentlich sein müssen, überall leere Bierflaschen fallen zu lassen und damit die Partys der letzten Nacht in den Ritzen des Kopfsteinpflasters verewigen. Wir werden wohl auch nie verstehen, was an Katzenkacke, Bananenschalen und Steinen denn bitteschön so schmackhaft sein soll, aber diese Dinge jetzt immer öfter auf den Straßen sehen, auch wenn kein Hund dabei ist. Vielleicht funktioniert das mit den Hundeaugen auch andersrum – wenn dir ein Missgeschick passiert ist, schon einmal deinen Hundeblick aufgesetzt?

Hier geht es zum Teil 2 unserer Artikelserie „10 Gründe für einen Hund“ .

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