Special: Freilauftraining

dog-1294754_640Die Sonne kommt nun immer öfter raus und es zieht nicht nur uns magisch nach draußen – auch unseren Vierbeinern juckt es in den Tatzen!

Die Wiesen werden immer grüner und bunter – und voller, weil plötzlich alle Menschen nach draußen stürmen. Wo kommen die alle her?

Spätestens in den Momenten, wenn du und deine Fellnase die weite Wiese nicht mehr für euch allein habt und ihr merkt, dass es Sommer wird, ist es Zeit, einen Blick auf den Freilauf des eigenen Hundes zu werfen. Denn den Vierbeiner die ganze Zeit nur an der Leine laufen lassen, wenn es schon erlaubt ist, auf Bauer Müllers Wiese herumzutollen? Wohl kaum ein hundegerechtes Draußensein und Laufenlassen.
Damit du deine Fellnase auch mal von vorn siehst, sobald du sie von der Leine gelassen hast, haben wir dieses Special: Freilauftraining extra für dich verfasst.

Was brauche ich für das Training?

dog-199958_640Wir empfehlen dir auf jeden Fall eine Schleppleine, also eine Hundeleine, die jedoch mindestens 5 Meter lang ist, jedoch KEINE Flexi-Leine. So kannst du deinem Hund mehr Freilauf bieten, als an der normalen Leine, hast ihn aber trotzdem noch in größerem Durchmesser besser unter Kontrolle.

Da der Freilauf draußen stattfindet und du deinen Hund später sicher auch auf größeren Entfernungen zu dir zurückholen möchtest, empfehlen wir dir eine Hundepfeife. Jedoch musst du deinen Hund erst darauf konditionieren, was einige Vorarbeit bedeutet. Aber es lohnt sich.

Eine Hundepfeife und eine Schleppleine werden, unter anderem, in unseren TOP 6 Tools, auf die wir im Alltag mit dem Hund nicht verzichten können, vorgestellt.

Da es sich für deinen Hund lohnen soll, zur dir zurückzukommen – und sei die Ablenkung noch so groß – empfehlen wir dir, besondere Leckerlies zu nutzen, die er sonst nie bekommt. Oder auch beispielsweise Hundeleberwurst. Es funktioniert aber genauso gut Käse oder einfache Wurst. Hauptsache, es ist für deinen Vierbeiner etwas Besonderes.

Was muss ich beachten?

doberman-1177919_640Gewöhne deinen Vierbeiner am besten zuerst an die Leine und dich an das Benutzen einer Schleppleine. Wie der Name schon sagt, schleppt der Hund die Leine hinter sich her, weswegen du für deine Fellnase auch ein Hundegeschirr nutzen solltest, statt eines Halsbandes. Es gilt, je dreckiger die Leine, desto mehr siehst du ihr die Arbeit mit deinem Hund an.

Unterbinde zwingend, dass dein Hund (beispielsweise aus Frust) auf der Leine rumkaut oder sie als Zerrspielzeug umfunktioniert. Sie ist ein Arbeitsmittel, was für dich einen größewaren Einflussbereich und gleichzeitig mehr Freilauf für deinen Hund impliziert. Dadurch, dass die Schleppleine auf dem Boden schleift, kannst du den Hund stoppen, sofern er nicht auf dein Signal hört, indem du einfach auf die Leine trittst.

Wir empfehlen dir, wie immer, Konsequenz und vorheriges Überlegen, auf welche Kommandos dein Hund zu dir kommen soll, was dein Stopp-Zeichen ist und was du im Freilauf noch für Befehle verwenden möchtest.

dog-520256_640Je nach Sensibilität deines Vierbeiners, kann es sein, dass ihn der kleinste Ruck an Leine und Geschirr verunsichern kann. Lass deinen Hund deswegen nie mit voller Wucht in sein Geschirr laufen, sondern warne ihn vor.

Du solltest auch Rücksicht auf andere Tiere nehmen und die Brut- und Setzzeit beachten, die von ca. März bis Juli eines jeden Jahres ist. Der genaue Zeitraum, und eine eventuell damit einhergehende Leinenpflicht, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden gesetzlich geregelt. Besteht Leinenpflicht, gegen die verstoßen wird, können sehr hohe Geldbußen auf dich zukommen.

Wie fange ich an?

malinois-672602_640Wenn dein Hund auf die Pfeifenkommandos hört und ihr euch an die Schleppleine gewöhnt habt, geht am besten einfach normal spazieren, mit einem Wechsel aus „bei Fuß“ Übungen und freierem Laufenlassen an längerer Leine. Es kann helfen, in einem eingezäunten Bereich mit deinem Hund zu trainieren, die Schleppleine dabei an das Geschirr zu machen, aber zu ignorieren – so lange, bis die lange Leine für deine Fellnase selbstverständlich ist.

Die nächste Übung sollte in einer reizärmeren Umgebung stattfinden, die ebenfalls eingezäunt ist – übt immer wieder das Kommando zum Herkommen. Kommt dein Vierbeiner nicht zu dir, kannst du nachhelfen, indem du an der Leine ziehst. Später kannst du auch, mithilfe der Leine, deinen Hund beim Apportieren unterstützen.

Wir empfehlen dir, deinem Hund die Kommandos „rechts laufen“ und „links laufen“ beizubringen. Das kann in Zukunft helfen, deinen Hund aus der Ferne in eine Richtung zu lotsen.

Später kann der Freilauf in reizvolleren Umgebungen geprobt werden und in Alltagssituationen.

Und weiter?

Gern kannst du deine Tipps und Erfahrungen in die Kommentare posten – wir und andere Interessierte freuen uns darüber. Und natürlich empfehlen wir dir, weiterführende Lektüre zu lesen, um dich weiter zu informieren.

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Wie hast du mit deinem Hund den Freilauf trainiert? Woran müsst ihr noch üben und was klappt schon richtig gut? Schreib‘ es in die Kommentare!

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