Hundeleinen im Test

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Es ist nicht einfach den Überblick über die vielen am Markt erhältlichen Hundeleinen zu haben. Mit dieser Übersicht wollen wir dir helfen, die für dich passende Hundeleine zu kaufen. In der nachfolgenden Tabelle präsentieren wir dir unsere Testergebnisse:

Hundeleine Dsgn Varb Hbk Hhb P/L Ges Preis* zum Testbericht
Thunderdog® Handfrei Leine (Jogging-Leine) 95% 100% 100% 95% 90% 96% - Hier klicken
Vitazoo Premium Hundeleine 80% 90% 90% 95% 100% 92% EUR 19,90 Hier klicken
HUNTER 39981 Verstellbare Führleine 85% 90% 95% 90% 90% 90% EUR 19,99 Hier klicken
flexi Roll-Leine New Classic 8m 90% 95% 80% 70% 80% 83% EUR 18,53 Hier klicken
Nobby 73128-05 Hunde-Führleine 80% 75% 70% 90% 85% 80% EUR 14,11 Hier klicken
Legende

Dsgn bewertet das Aussehen der Hundeleine.

Varb steht für Verarbeitung.

Hbk gibt an, wie robust die Leine ist.

Hhb ist eine Abkürzung für Handhabung.

P/L bewertet das Preis-Leistungs-Verhältnis des Produktes.

Ges Aus all diesen fünf Kriterien ergibt sich die Gesamtbewertung.

 

Die Hundeleine ist das wichtigste Tool auf Spaziergängen und sollte daher unbedingt Teil der Grundausstattung sein. Sie dient dazu, dir Kontrolle über deinen Hund zu geben sowie Unfälle und weitere Zwischenfälle zu vermeiden. Vor dem Kauf einer Hundeleine solltest du dir mehrere Fragen stellen:

Wie lang sollte die Leine sein?

dog-322127_1920Je nach Einsatzzweck unterscheiden sich die Anforderungen an eine Leine. Für normale Spaziergänge ist eine Länge um die 2,5 m vollkommen ausreichend. Die meisten Hundeleinen lassen sich jedoch weiter verkürzen. So werden gerade Roll-/Flexi-Leinen in Längen von 5 bis 10 m angeboten. Die Länge lässt sich allerdings per Knopfdruck arretieren, sodass du auch hier die Kontrolle darüber hast, in wieweit sich dein Hund von dir entfernen darf. Die optimale Länge hilft allerdings nichts, wenn dein Hund nicht gelernt hat richtig an der Leine zu gehen. Wir empfehlen dir also, deine Konzentration zunächst auf das Training der Leinenführigkeit zu lenken.

Welche Arten von Leinen machen für meinen Hund Sinn?

  • die Standartleine Diese Leine kann für die meisten Anwendungszwecke genutzt werden. Sie besitzt an beiden Enden Karabiner – einen zur Befestigung am Halsband bzw. Geschirr, den anderen zum Verkürzen der Leine. Der Vorteil dieser Art von Leine ist, dass du sehr direkt Kontrolle über deinen Hund ausüben kannst, daher empfehlen wir dir, besonders bei jungen Hunden, Leinen mit zwei Karabinern zu verwenden.
  • dog-728961_1280die Roll-Leine, auch genannt Flexi-Leine Roll-Leinen werden oft bei kleineren Hunden verwendet. Der Vorteil dieser Leine ist, dass sie sich automatisch aufrollt. Per Knopfdruck kannst du jederzeit individuell steuern, wie weit sich dein Hund von dir entfernen darf – du kannst die Leine also „einrasten“ lassen. Nachteil ist, dass dein Hund, aufgrund der großen Längenunterschiede, nicht merkt, wie viel Leine er momentan zur Verfügung hat. Zum Training empfehlen wir dir diese Art von Hundeleine nicht.
  • Schleppleine Diese dient besonderen Trainingszwecken oder auf Spaziergänge, bei denen sich dein Hund von dir entfernen darf. So kannst du mit dieser Art von Hundeleine gut mit deinem Hund trainieren auf Kommandos zu hören, indem du deinen Vierbeiner zu dir holst, wenn er auf einen Befehl nicht hört. Die Schleppleine schleift dabei meist hinter dem Hund auf dem Boden. Schleppleinen werden in Längen bis zu 20 m angeboten.

Aus welchem Material sollte die Hundeleine bestehen?

Auch hier gibt es eine schier unendliche Wahlmöglichkeit und jeder dieser Materialien hat Vor- und Nachteile.

  • Leder Leder ist ein Natur-Rohstoff und daher bei Hundebesitzer*innen sehr beliebt. Lederleinen sind oft etwas teurer, als Leinen aus anderen Materialien und erfordert viel Pflege. Dafür erhälst du eine robuste und atmungsaktive Leine.
  • Biothane Biothane ist ein Leder-Imitat, welches nicht die typischen Nachteile von Leder aufweisen soll. So ist Biothane wasser- und schmutzabweisend, dafür allerdings steifer als herkömmliches Leder.
  • Filz Leinen aus Filz, sind extrem leicht und weich. Auch solche Leinen können aufgrund besonderer Herstellungsverfahren äußerst reissfest und wasserabweisend sein. Filz ist waschbar und wärmt im Winter.
  • Nylon Durch den Kauf einer Hundeleine aus Nylon erhältst du ein günstiges Produkt, welches zugleich weich und strapazierfähig sein kann. Nylon ist waschbar, und in allen erdenklichen Farben erhältlich, dafür aber UV-empfindlich. Farben bleichen nach einiger Zeit aus. Achte vor dem Kauf einer Nylonleine auf die Qualität der Leine.
  • Paracord Paracord ist ein äußerst strapazierfähiges und witterungsbeständiges Material. Leinen aus Paracord zeichnen sich trotzdem durch eine äußerst praktische Handhabung aus. Das Obermaterial ist glatt und angenehm in der Hand zu halten.dog-950982_1920

Bitte achte darauf, dass das Material keine Hautirritationen oder allergische Reaktionen verursacht – sowohl bei dir, als auch bei deinem Hund. Hier hilft oft nur ein Ausprobieren und, im Falle des Falles, ein Auswechseln der Leine.

Gibt es weitere Punkte, die ich bein Kauf einer Leine beachten sollte?

Eine Hundeleine als Teil der Grundausstattung sollte vor allem eins: stabil sein. Sie muss reißfest sein und sollte nicht in die Haut einschneiden, auch wenn der Hund einmal zieht. Bedenke, dass ein ruckartiges Ziehen (zum Beispiel, wenn sich dein Hund einmal erschreckt) Wunden an deinen Händen verursachen kann. Abhilfe können Schutzhandschuhe schaffen. Des Weiteren empfehlen wir dir, die ausschließlich in deinen Händen zu halten und nicht an dir festzubinden – zu deiner eigenen Sicherheit.

 

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